Parviz Sayyad im taz-Interview: „Ein Kind kann zu einem Mörder heranwachsen“

Parviz Sayyad im taz-Interview: „Ein Kind kann zu einem Mörder heranwachsen“

Die Veranstaltungen mit dem iranischen Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor Parviz Sayyad liegen inzwischen hinter uns. Die Begegnungen, Gespräche und Gedanken, die während der Vorführungen seines Films „The Mission / Ferestadeh“ entstanden sind, wirken jedoch weiter.

Im Namen von Salon Underground danken wir Parviz Sayyad herzlich für seine Offenheit und für die besondere Gelegenheit, diesen bedeutenden Film gemeinsam mit ihm erleben und diskutieren zu dürfen.

The Mission“ entstand bereits 1983 und erzählt von einem jungen Iraner, der in die USA geschickt wird, um einen im Exil lebenden Regimegegner zu töten. Mehr als vier Jahrzehnte später hat der Film nichts von seiner politischen und gesellschaftlichen Relevanz verloren. Er beschäftigt sich mit den Mechanismen von Radikalisierung, politischer Gewalt und ideologischer Manipulation und zugleich mit der Frage, wie Menschen unter bestimmten Umständen zu Tätern werden können.

Anlässlich der Deutschlandtour sprach Parviz Sayyad mit der taz über die Entstehung des Films, seine Erfahrungen im Exil und die schwierige Aufgabe, trotz der politischen Situation im Iran nicht die Hoffnung zu verlieren. Das Interview greift viele der Themen auf, die auch unsere Veranstaltungen begleitet haben: Exil und Zensur, Verantwortung und Widerstand, Humor als Form der Gesellschaftskritik sowie die Kraft der Kunst in Zeiten politischer Unterdrückung.

Das vollständige Interview ist hier zu lesen